Corona- Information: wir informieren Sie an dieser Stelle aktuell zu den Besuchsregelungen in der GEDOK Galerie.

Ab sofort kann die Galerie wieder zu den regulären Öffnungszeiten ohne Terminabsprache besucht werden.

Auch in der Galerie gilt nun die  3G-Pflicht: getestet, geimpft oder genesen! Maskenpflicht und die üblichen Hygienemaßnahmen bleiben bestehen, ebenso die Möglichkeit zur Rückverfolgung von etwaigen Ansteckungen per luca App oder schriftlicher Hinterlegung von Name und Adresse.

Es dürfen sich  unbeschränkt viele Personen gleichzeitig in der Galerie aufhalten.

https://www.heidelberg.de/hd,Lde/coronavirus_+die+lage+in+heidelberg.html


 

„Origami – Vortrag und Workshop mit Daniela Alles“

Sonntag, 10.10.2021, von 14 - 18 Uhr mit Kaffeepause

GEDOK Galerie;  Römerstraße 22, 69115 Heidelberg

(Direkt an der Straßenbahnhaltestelle Römerkreis Süd)

www.gedok-heidelberg.de

Anmeldung erbeten unter info@gedok-heidelberg.de

Material wird gestellt. Eintritt frei; Spenden erwünscht.

 

Daniela Alles ist überzeugte Origamistin. Sie ist Mitglied bei Origami Deutschland e.V. und war jahrelang aktiv bei den Mannheimer Bahnhofsfaltern, leitete mehrere Faltgruppen und gibt Kurse zum Thema „Origami-Diagramme lesen lernen“. Darüber hinaus faltet sie in ihrer beruflichen Ausübung als Pädagogin mit Kindern und macht damit wunderschöne Erfahrungen. Sie besuchte in der Vergangenheit einige internationale Origami-Conventions und Treffen.

In ihrem Vortrag beleuchtet sie die Herkunft und Entwicklung dieser alten Kunst, stellt die unterschiedlichen Stilrichtungen vor und zeigt verblüffende Fakten rund ums Thema Falten. Dazu gibt es auch Kunstwerke und Bücher zum Anschauen und Stöbern.

Natürlich kommt auch das selbstständige Tun nicht zu kurz: Gerne bringen Sie Diagramme mit, die Sie selbst falten wollten, die aber Probleme machen  -  wir versuchen, sie zu lösen. Zusätzlich werden wir traditionelle Modelle falten. Fortgeschrittene haben gemeinsam die Möglichkeit, sich an Modellen aus Büchern zu probieren. Wichtig dabei ist die Erfahrung, wie schön es sein kann, gemeinsam zu falten.


720 Stunden – „lokal art ort / grüner wird´s nicht“

720 Stunden – „lokal art ort / grüner wird `  s nicht

vom 25.9. bis 24.10.2021

Vernissage: 25.9.2021, 20.00 Uhr

Hebelhalle und Autohaus in der Hebelstr. 7 , 69115 Heidelberg

 

Zum siebten Mal präsentiert das UnterwegsTheater das beliebte Erlebnisformat „720 Stunden“. Die GEDOK Heidelberg e.V. ist mit dabei und lädt alle KunstfreundInnen herzlich ein! 

Die Ausstellung wird immer von Mi-So 14 - 19:30 Uhr geöffnet sein; neben vielen anderen stellen folgende 

GEDOK-Künstlerinnen aus: Philine Maurus, Petra Lindenmeyer, Ulrike Widmann, Liliana Geiss, Anette Riebel-Mehne, Sabine Schreier, Silke Prottung, Janet Grau (Videos), Katerina Pinosova-Ruzickova (Musik-Film-Collage)   Eintritt 5 /3 €

 

GEDOK-Künstlerinnen  präsentieren:

30.9.    20:00 Uhr Dorothea Paschen, Helga Karola Wolf, Brigitte Becker - Rezitation mit Piano "Blühender Unsinn"

7.10.    20:00 Lesung "Bunter wird `  s nicht" mit Marlene Bach, Barbara Imgrund, Juliane Sophie Kayser, Claudia Schmid

9.10.    20:00 Uhr Konzert Almut Werner "Im Dunkeln ist gut munkeln"

10.10.  17:00 Uhr Konzert Ute Schleich und Katharina Uzal "Colori Contrastanti"

10.10.  18:30 Konzert Isabel Eichenlaub "Portraitkonzert Olga Magidenko"

 

Ein Garten für Alle – Heidelberger Industrieromantik – Das Leben pulsiert weiter im ältesten Autohaus - eine Veranstaltung des UnterwegsTheaters, gefördert von der Stadt Heidelberg und dem Land Baden-Württemberg

Wir danken der GBI-Holding für die Ermöglichung der UnterwegsTheater-Zwischennutzung!

 

Im zweiten Coronajahr nicht nur in der HebelHalle, sondern ebenso im ehemaligen Autohaus nebenan in der Hebelstr. 7. Unter dem Motto „Lokal art ort  / grüner wird´s nicht“ entsteht in der Zeit vom 25. September bis zum 24. Oktober 2021 auf über 5.000 Quadratmetern ein „Volks-Lust-Garten“ zum Verweilen, ein organisch wachsender Kunst-Garten mit in der Region hergestellten kulinarischen Leckerbissen, Kinovorführungen, Popup-Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Musik-live-Events zum Zuhören und Abtanzen.

Bei moderaten Eintrittspreisen sind die vier Stockwerke des vom UnterwegsTheater zwischengenutzten Autohauses in der Heidelberger Weststadt 30 Tage und Nächte lang eine Chance, dem Corona-Blues zu entgehen und unabhängig von Wetter- und Politikgetöse „echten Menschen“ zu begegnen.

Das bunte Herbstprogramm von A, wie Akrobatik, bis Z, wie Zwerchfell wird zeitnah ab Anfang September auf der website www.unterwegstheater.de veröffentlicht werden.

 

Link zum Programmheft


"Herbstlese... Bunte Vielfalt im LITERATURHERBST" Sonntag, 19. September 2021, 14 Uhr

 

Die vier GEDOK-Literatinnen Adriana Carcu, Barbara Imgrund, Claudia Schmid und Marion Tauschwitz  betreiben Herbstlese: im "Literaturherbst 2021" plaudern sie aus der Schreibwerkstatt und demonstrieren mit Leseproben, wie vielfältig und unterschiedlich Texte geschrieben werden müssen, wenn sie auf die entsprechenden Themen abzustimmen sind, wenn Sex and Crime, Spannung, Zärtlichkeit, Frechheit und Geschichte einen Weg ins Wort finden müssen.

GEDOK Galerie, Römerstraße 22, 69115 Heidelberg

Eintritt frei, Spenden erbeten.


  Foto: Susanne Neiss "Sometimes" 

 

"sometimes"   Susanne Neiss  12.9. - 16.10.2021

 

Vernissage   Samstag, 11.9.2021 um 19 Uhr 

Begrüßung: Sabine Schreier

Einführung: Dr. Sabine Schlenker, Kunsthistorikerin 

 

GEDOK Galerie; 

Römerstraße 22, 69115  Heidelberg

Öffnungszeiten: Mi + Fr 16-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr; www.gedok-heidelberg.de

und nach Vereinbarung info@gedok-heidelberg.de oder direkt bei der Künstlerin

 

Den Betrachter empfangen die Farben eines heißen Sommertages: Kirschrot, Gelb und zartes Lila. Eine Stimmung, die zu einem Ausflug an den See einlädt. Diesen Trip hat die Künstlerin als Kind tatsächlich erlebt, nur entpuppt sich der Inhalt als weniger lieblich. Zunächst sieht man Gräser vor einer weiten Landschaft, das Bild ist gelb gefärbt, wie die verblichene Aufnahme aus einem alten Fotoalbum. Daneben ein verlassenes Haus. Es folgt die Ahnung von Fleischlichem, vielleicht Geschlechtsteile, eine Messerspitze, Assoziationen von Verletzung.

Präsentiert werden zwei Reihen von Fotografien. Manche der Bilder wirken seltsam ineinander geschoben, als habe der Film sie nicht richtig transportiert. Eine Bildstörung im wahrsten Sinne – die Unterbrechung der normalen Wahrnehmung. Verschobene Zeit. Es spiegelt ein Trauma, den erlebten sexuellen Missbrauch.

Die Künstlerin erzählt nicht als Reporterin über die Tat, vielmehr wirkt es, als habe sie ihr Inneres nach außen gestülpt. Schaut der Betrachter genauer hin, entpuppt sich die Wahrnehmung als unsicher. Was ist überhaupt zu sehen? Könnten es nicht doch nur Marmelade oder ein harmloser Mörser sein?

Mit dieser Irritation bricht Susanne Neiss die Struktur der Tat auf. Plötzlich ist das Publikum involviert. Das Opfer wird als Subjekt sichtbar und fordert heraus, Stellung zu beziehen, denn die Strukturen, die Missbrauch ermöglichen, haben mit der gesamten Gesellschaft zu tun. In sometimes wird erkennbar, was in der öffentlichen Wahrnehmung meist unterschlagen wird: Die Perspektive der Opfer.

Susanne Neiss

 


Agnes Pschorn, Serie Tango. Acryl auf Papier / 59,4 X 42 cm / 2020
Agnes Pschorn, Serie Tango. Acryl auf Papier / 59,4 X 42 cm / 2020
Maribel Ximenez  tanzt Flamenco zur Vernissage
Maribel Ximenez tanzt Flamenco zur Vernissage

16.07. – 28.08.2021

GEDOK- Sommerausstellung  "Latin Summer Letters"

mit Papierarbeiten von Liliana Geiss, Ruth Groß, Petra Lindenmeyer, Sabine Schreier, Monika Maier-Speicher und Agnes Pschorn.

in der klimatisierten GEDOK Galerie; Öffnungszeiten: Mi + Fr 16-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr und nach Vereinbarung

 

• Freitag 16.7.2021 19 Uhr

  Eröffnung (Einführung Dr. Monika Maier-Speicher, Rezitation Helga Karola Wolf,  Flamenco: Mariebel Ximenez)

hier Impressionen von der Vernissage in der Fotogalerie

Link zum Film Mariebel Ximenez tanzt Flamenco in der Galerie

 

Kunstsonntag 25.7.2021 12-18 Uhr 

  Führung  in der GEDOK Galerie am Kunstsonntag um 17 Uhr (KUNST HEIDELBERG)

 

• Mittwoch 28.7.2021  18 Uhr  Lesung "Feuerrote Wolke von Sehnsucht"

  Literarischer Abend inspiriert von der Ausstellung "Latin Summer Letters" mit den GEDOK-Literatinnen

Barbara Imgrund, Juliane Sophie Kayser, Marion Tauschwitz

 

Freitag, 13.8.2021    18 Uhr  Vortrag mit Publikumsbeteiligung und Musik  über italienische Liebeslieder 

 „Latin Letters – italienische Canzoni d’Amore“. 

Der Literaturwissenschaftler Michael Santak präsentiert ausgewählte Lovesongs von Gianna Nannini, Andrea Bocelli, Eros Ramazzotti, Zucchero und einigen anderen und kommentiert sie aus kulturhistorischer Perspektive.

GEDOK Galerie, Eintritt frei. Pressebericht von Daniel Schottmüller hier

 

• Samstag, 28.8.2021 18 Uhr Finissage, Künstlerinnen sind anwesend

Sommerfest der GEDOK Heidelberg in und vor der Galerie, für Mitglieder und Gäste mit Livemusik, Poesie und guter Laune

„VOLARE - CANTARE"- Unser Kunstförderer Rainer M. Holm-Hadulla (Gitarre und Gesang) trägt stimmungsvolle italienische und spanischen Canzones vor - zum Zuhören und Mitsingen.

Enrique Fischer:"Tango" Gedichtrezitation auf Deutsch und Spanisch

und : Mariebel Ximenez tanzt nochmals Flamenco für uns, weil es so ein Genuß für alle war, sie bei der Vernissage tanzen zu sehen!

 

Sommer – Sonne – beschwingte Musik – heiße Rhythmen. In der GEDOK-Galerie präsentieren 6 Künstlerinnen Arbeiten auf Papier, die inspiriert sind von der Musik Lateinamerikas wie Tango, Salsa und Calypso. Die „sommerlich-leichten“ Bilder von Liliana Geiss, Ruth Groß, Petra Lindenmeyer, Monika Maier-Speicher, Agnes Pschorn und Sabine Schreier vermitteln in ihrer Duftigkeit und Frische eine Spontaneität, wie sie auch schnellen Skizzen anhaftet.  Sie bringen nach all den dunklen Wintermonaten und den Monaten der Sorgen, Bedrückungen und Einschränkungen ein befreites Lebensgefühl mit sich mit sprühender Lebensfreude.  Wie im Tanz fliegen Pinsel und Stift über das Papier, um den einen ganz unverwechselbaren Augenblick fest zu halten: die Erleichterung im Jetzt. Es werden sowohl figürliche als auch abstrakte Bilder ungerahmt in unterschiedlichen Formaten gezeigt. 

Ebenfalls zu sehen sind die kleinformatigen Werke aus dem Projekt „Latin Postcards“, die in einer spartenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen einigen GEDOK-Literatinnen und GEDOK-Künstlerinnen entstanden sind

 

Fotos siehe Fotogalerie

 

Barbara  Imgrund, Juliane Sophie Kayser, Marion Tauschwitz - Lesung Feuerrote Wolke von Sehnsucht
Barbara Imgrund, Juliane Sophie Kayser, Marion Tauschwitz - Lesung Feuerrote Wolke von Sehnsucht

 

"LATINPOSTCARDS" 30.07.2021 

 

LATINPOSTCARDS - ein spartenübergreifendes musikalisches, künstlerisches und literarisches Projekt der GEDOK Heidelberg

Konzert mit Ausstellung und Verkauf am Freitag, 30. Juli 2021, 19:30 Uhr Hilde-Domin-Saal, Stadtbücherei Heidelberg,

Eintritt: 10 Euro/7 Euro ermäßigt

 

Begrüßung: Marion Tauschwitz, 1. Fachbeirätin Literatur

Almut Werner, Blockflöten • Brigitte Becker,  Klavier • Dorothea Paschen, Rezitation

Texte von Gerhild Michel, Juliane Sophie Kayser, Barbara Imgrund, Marion Tauschwitz, Claudia Schmid, Sonja Viola Senghaus, Heide-Marie Lauterer

Kunstkarten von Angelika Karoly, Petra Lindenmeyer, Rita Rössling, Siegrid Rossmann-Kiessling, Liliana Geiss, Moni Maier-Speicher, Sabine Schreier, Hildegard Illies Agnes Pschorn, Silke Prottung, Christel Fahrig-Holm

 

Bunte musikalische Grüße aus Südamerika nach Europa und zurück versenden Almut Werner, Blockflöten und Brigitte Becker, Klavier .Die reiche Stil- und Rhythmusvielfalt der südamerikanischen Musik (Tango, Salsa etc.) hat auch in Europa viele Komponisten inspiriert, sie in ihre Kompositionen einzubinden. Umgekehrt ist auch europäische Musik nach Südamerika geschifft worden und hat sich mit der dortigen Folklore und Kunstmusik vermengt. Eine gegenseitige spannende Befruchtung der Klänge fand und findet so als positiver Nebeneffekt der Kolonialisierung statt.  

Aber die Postkarten werden nicht nur musikalisch versendet, sondern finden auch Gestalt in den künstlerischen Karten, die die GEDOK-Künstlerinnen aus der Sparte BK und AK zu diesem Thema umsetzen. Sie arbeiten mit Texten der GEDOK-Literatinnen, die sich inhaltlich mit dem Lebensgefühl, aber auch mit dem beschränkten Platz einer Postkarte auseinandersetzen. Im Konzert werden die Texte mit der Musik verknüpft und durch Schauspieler der GEDOK ins Programm eingebunden. Die gestalteten Postkarten werden im Foyer ausgestellt und zum Verkauf angeboten, während des Konzerts werden die Karten über einen Beamer auch während des Konzerts zu sehen sein.

 

Brigitte Becker, Piano - Dorothea Paschen , Rezitation - Almut Werner , Blockflöten  GEDOK Heidelberg 2021
Brigitte Becker, Piano - Dorothea Paschen , Rezitation - Almut Werner , Blockflöten


Wir freuen uns, Ihnen den Imagefilm, den Veronika Haas für die GEDOK produziert hat, hier vorstellen zu können.   

(Gefördert von Neustart Kultur)

 Der youtube Kanal  der GEDOK Heidelberg bietet weitere Eindrücke in die künstlerische Produktion der Mitglieder, Sie können Ihn gerne  abbonnieren. 


 

"hart & weich" - Kontraste in der Angewandten Kunst           12. Juni bis 10. Juli 2021

Ingrid Eckert / Aníta González / Angelika Wild-Wagner / Ilsemarie Wülfing / Andrea Lossen / Angelika Karoly / Christine Ziegler

 

hart & weich ist das verbindende Thema von sieben Künstlerinnen der Sparte Angewandte Kunst:

Ilsemarie Wülfing nähert sich mit einer Gipsplastik dem Thema von der emotionalen Seite. Hier geht es wie bei den Keramikplastiken von Aníta González  um menschliche Gefühle wie Liebe und Schmerz. Angelika Karoly und Angelika Wild-Wagner arbeiten mit weichem Ton, der als gebrannte, harte Keramik zu Relief, Objekt oder Gefäß werden kann.  In den Foto- und Videoarbeiten von Andrea Lossen geht es um Materie und ihre Veränderung in der Zeit. Ingrid Eckert setzt sich in ihren Wandarbeiten von unterschiedlicher Stofflichkeit mit Einflüssen auseinander, denen unsere Landschaften unterworfen sind. Als Gast von der GEDOK Reutlingen zeigt Christine Ziegler eine großformatige Installation scheinbar gleicher Objekte aus gefilzter Wolle. 

Impressionen von der Vernissage hier

 

Eröffnung: Samstag, 12. Juni 2021, 14.00 - 16.00 Uhr

Begrüßung: Dorothea Paschen, 1. Vorsitzende

Einführung: Dr. Monika Maier-Speicher

Musikalische Umrahmung: Almut Werner, Flöte

 

GEDOK-Galerie Römerstraße 22 Heidelberg

www.gedok-heidelberg.de

Öffnungszeiten: Mi + Fr 16-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr und nach Vereinbarung

Bitte beachten Sie die aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen evt. veränderten Öffnungszeiten auf dieser Seite oben.

 

Einführung von Monika Maier-Speicher

 


"Remembering Iceland" - Malerei von Monika Maier-Speicher        30. April bis 5. Juni 2021

Während mehrerer Islandaufenthalte in den vergangenen 16 Jahren begegnete die Künstlerin einer völlig fremden Landschaft, die durch geologische Urgewalten geformt ist. Auf langen Wanderungen durch einsamste Gebiete kann man ihnen im rissigen, schrundigen Gestein, im zerfetzten und mit großer Wucht hingeworfenen Lavabrei und in den von großer Höhe niederstürzenden Wassermassen mit allen Sinnen nachspüren. Die tiefe Schwärze der vegetationslosen Schlacken- und Ascheberge stehen immer wieder im Kontrast zu neongrünen Flechten und Moosen. Dazu kommt das sich innerhalb kürzester Zeit wechselnde Wetter mit jagenden Wolken, waagrecht peitschendem Regen und rasch aufziehenden Nebelmassen. Diese Landschaften haben die künstlerische Arbeit Monika Maier-Speichers nachhaltig beeinflusst und sind sozusagen zu einem inneren Bild der Landschaft an sich geworden, das seinen konkreten Ursprung in vielen vor Ort entstandenen Skizzen hat. 

 

Eröffnung: 30. April 16.00 - 19.00 Uhr

Begrüßung: Dorothea Paschen

Einführung: Dr. Helmut Orpel

 

GEDOK-Galerie Römerstraße 22 Heidelberg

www.gedok-heidelberg.de

Öffnungszeiten: Mi+Fr 16-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr und nach Vereinbarung

Bitte achten Sie aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen auf  Änderungen auf dieser Seite.

 

Hier geht es zum Film "Künstlerinnengespräch: Monika Maier-Speicher und Christel Fahrig-Holm in der Ausstellung Remembering Iceland"

zur Rezension der Ausstellung (Matthias Roth RNZ)


"Allesdinge" - Fotografien von Anette Riebel-Mehne        27. März bis 24. April 2021

 

Eröffnung : 27. März 2021  11.00 - 14.00 Uhr  

Begrüßung Christel Fahrig-Holm, Einführung Dr. Monika Maier-Speicher (liegt in schriftlicher Form vor)

 

Anette Riebel-Mehne zeigt übergroße Fotografien von kleinen, scheinbar funktionslosen Objekten. Sie erstellt zudem Installationen, die neue Spuren hinterlassen, und versucht gelebte Zeit spürbar zu machen. 

Ihre Werke sind Inszenierungen und Bestandsaufnahmen zugleich. Die durch den spielerischen Prozess entstandenen Objekte werden in neues Licht gerückt, um in ihrem „nächsten Leben“ zu glänzen.

 zum -->   Video "widerspenstiger Strumpf"

 zur  -->    Rezension der Ausstellung (Matthias Roth, RNZ)

GEDOK-Galerie, Römerstraße 22, 69115 Heidelberg

www.gedok-heidelberg.de

Öffnungszeiten: Mi + Fr 16–19 Uhr, Sa 11-14 Uhr und nach Vereinbarung 


 

"emotions in motion"   16. Januar bis 20. Februar 2021

 

Margit Berger (Abstrakte Malerei)

Anita González (Keramikskulpturen)

Ursula Podradsky (Abstrakte Aktmalerei)

 

GEDOK-Galerie, Römerstraße 22, 69115 Heidelberg

www.gedok-heidelberg.de

Öffnungszeiten: Mi + Fr 16–19 Uhr, Sa 11-14 Uhr 

 

online-Bildergalerie der Ausstellung und virtueller Ausstellungsrundgang auf Youtube

 

"Gefühle, die in Bewegung sind", scheinen zunächst eine abstrakte Aussage wiederzugeben, die aber hier in Materie und Ausdruck anschaulich wird:

bei Anita González bewegen Emotionen eine eher schwere Materie – Ton – in ihren Männerbüsten: Wut, Verletzlichkeit, Nachdenklichkeit scheinen die Oberfläche aufzubrechen. Eine fast barocke Formensprache prägt diese Gesichter und bringt die Mimik in Bewegung. Der innere Zustand scheint die Form fast zu sprengen und verzerrt in einer Weise, die schmerzhaft fühlbar wird.

Margit Bergers großformatige Acrylbilder bilden in ihrer ruhigen Bewegtheit in erdigen Farben und abstrakten Formen einen starken Kontrast zu González. Geerdet und sanft schieben sich bei ihr abstrakte Formen übereinander und gegeneinander und bringen Form und Farbe in Harmonie.

Ursula Podradskys Thema sind menschliche Figuren. Bei ihren Arbeiten handelt es sich um Abstraktionen, die ihren Ursprung im Gegenständlichen, dem „Akt in Bewegung“ haben. Durch die Vereinfachung von Form- und Farbgebung entstehen neue eigenständige Bildaussagen, die ihren Ursprung oft nur erahnen lassen und den Ausdruck verstärken bis hin zur Symbolhaftigkeit. 


„Von Menschen und Dingen“  5.12. 2020 – 9.1.2021

 

 Film, der zur Ausstellung entstand

erweiterte Öffnungszeit:

Freitag 11.12. 2020:   16 - 19 Uhr 

Samstag 12.12. 2020: 11 – 16 Uhr
Sonntag 13.12. 2020:  nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung! 0157 535 715 24

 

Radierungen, Druckgraphik, Objekte 

Margret Elsmeier-Stripf und Juliana Jaramillo

Ausstellung in der GEDOK-Galerie Heidelberg

Römerstr. 22, 69115 Heidelberg

www.gedok-heidelberg.de

 

Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag 16-19 Uhr

Samstag 11-14 Uhr (am 2. Januar geschlossen)

und nach telefonischer Vereinbarung unter 0157 535 715 24

 

Margret Elsmeier-Stripf setzt sich in ihren druckgrafischen Arbeiten mit dem Menschen, seinem Umfeld und seinen Beziehungen auseinander. Das findet in reduzierter bis abstrakter Formensprache statt. Sinneseindrücke und Erfahrungen werden sichtbar. Ihre bevorzugte Technik ist die Radierung. Kupferplatten werden in der Radierung vielseitig eingesetzt, um Neues und Überraschendes zu gestalten. Die vielen Variationsmöglichkeiten der Bearbeitung und der Verbindung zwischen Handwerk und Kunst faszinieren sie.

Details, welche durch die vielseitigen technischen Prozesse entstehen, werden weiterentwickelt, reduziert, abgewandelt und einer neuen Bedeutung zugeführt. Farben spielen dabei eine wichtige Rolle, weil sie unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen vermögen. Für die Künstlerin erzielt zudem das eingesetzte Druckschwarz der Aquatinta durch seine Samtigkeit eine besondere Dichte und Tiefenwirkung.

Juliana Jaramillos Objekte und Figuren basieren auf architektonischen Vorstellungen.                                                          Wie die Architektur arbeitet auch sie mit Geometrien, Plänen, Linien, Sichtachsen, Fragmenten, Leerräumen, Licht und Schatten. Das Material, das in den meisten Objekten verwendet wird, ist Ton. Ton hat auf Grund seiner Formbarkeit die Fähigkeit, sich zu transformieren. Während des Arbeitsprozesses findet eine Erforschung zwischen dem Material und seiner Formung statt.

Die Hände als Werkzeuge erleichtern in direktem Kontakt mit dem Material die Kommunikation. So können sich auch andere Gestaltungsmöglichkeiten als die anfangs erwarteten ergeben. Die Künstlerin lässt die Objekte gern unbehandelt, um ihre Materialität wirken zu lassen. Aber sie verwendet auch Engoben und Oxide zur Farbgestaltung.

Margret Elsmeier-Stripf Juliana Jaramillo Ausstellung GEDOK Heidelberg